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Jahresrückblick 2006 - Albanien
 
  

Wie wir in den wöchentlichen Telefonnachrichten (0180/5001550) schon wiederholt berichtet haben, treffen sich in verschiedenen Städten Albaniens immer mehr Menschen zu Gottesdiensten. Sie haben keine Kirchen, nicht einmal kleine Gebetshäuser, um sich zu versammeln. Das ist besonders für die junge Generation schwer, weil sie sich gerne treffen, um zu singen, zu beten und miteinander auf Gottes Wort zu hören. So mieten sich die Gemeindemitglieder sonntags Gasthaussäle, die meistens sehr teuer, verraucht und zudem ohne jegliche Atmosphäre sind. Doch wir bewundern ihren Willen, zusammen zu kommen. Sie sagen: "Dann ist der Herr Jesus in der Mitte. Das ist für uns entscheidend." Im letzten Jahr wurde ich zweimal gebeten, in Albanien Taufen durchzuführen. Die 59 jungen Männer und Studenten kamen aus muslimischer Tradition. Die Betreuung von Straßenkindern in Tirana geht weiter, aber auch die biblische Ausbildung von über 70 Taufbewerbern, die sich in diesem Jahr taufen lassen wollen. Das ist noch keine "Erweckung", die wir zurzeit an verschiedenen Hochschulen und Universitäten in Albanien erleben, aber es bewegt sich etwas, weil jeder dieser jungen Leute, die sich taufen lassen, nicht nur aus einer muslimischen Familie kommt, sondern auch missionarisch motiviert ist. Und wir wissen, wie gefährdet diese jungen Christen sind. Sie brauchen unsere Hilfe, vor allem aber unsere Gebete um Schutz. Ein besonderes Ereignis war der Kauf von Haus und Grundstück in Lunder, den unser deutscher Freundeskreis finanzierte. Lunder liegt vor den Toren der Hauptstadt Tirana. Es ist das erste Gebäude überhaupt, das nun für Diakonenausbildung und für Paten- und Straßenkinderdienste in Albanien zur Verfügung steht. Mir fehlen die Worte, um auszudrücken, welche übergroße Freude dieser Hauskauf bei den albanischen Christen auslöste! Noch fehlen Betten, Decken, Bettwäsche, Kochtöpfe, Bestecke und Geschirr, drei Holzöfen, Tische und Schränke - und viele Dinge, die für das "Zentrum" in Lunder gebraucht werden. Aber nun hat die Evangelische Kirche in Albanien ein "Zuhause". Für ein komplettes Bett mit Matratze, Decke, Kopfkissen und Bettwäsche zahlen wir in Albanien rund 230 Euro (bei Abnahme von 12 Stück). Ein Tisch kostet 43 Euro (bei Abnahme von 10), ein stabiler Stuhl 18.55 Euro (bei Abnahme ab 50). Ob Sie uns bei der Anschaffung helfen können - auch wenn es ein Teilbetrag wäre? Vielen Dank fürs Mit-Überlegen und gegebenenfalls fürs Mittun.
  


 

          


 
  
Letzte Änderung: 
2. Dezember 2010  
 
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